Mal wieder ein falsches Spiel gesehen. Erst keine Zeit für zweite Liga mit Union oder St. Pauli und dafür dann mit diesem Werder-Spiel bestraft. Bleibt nur, auf Besserung zu hoffen.
[Update:] Es wurde besser. Köln gegen Schalke war wenigstens mit Toren.
Länderspiel-Pausen können schon ganz schön lang sein. Immerhin hat sich der FC Energie deutlich aufgefrischt und eine gewisse Euphorie ist im Umfeld vorhanden. Da wartet man nicht gern. Und dann auch noch bis Montags.
Allerdings tut sich aber auch in anderen Bereichen Erstaunliches. Die kommende Weltmeisterschaft wird sich aus europäischer Sicht wohl diesmal nicht von den üblichen Verdächtigen gespielt. Dänemark führt seine Gruppe souverän an und Portugal muss vielleicht zu Hause bleiben, nicht Tschechien und Polen werden nach Südafrika fahren, sondern die Slowakai, vielleicht auch Bosnien-Herzegowina statt der Türkei und wohl auch Serbien, während Frankreich um die Teilnahme zittert. Es tut sich also was.
Aber auch anderswo wird um die Tickets für das Tournier gekämpft. So auch in den arabischen Ländern. Bis hin zum drohenden Stimmverlust des Reporters:
Fußballfans sollen sich künftig an einen Verhaltenscodex während der Anreise zu den Spielen ihrer Clubs halten. (…) Künftig sollen vor den Spielen Handzettel mit den wichtigsten Botschaften des Codex’ verteilt werden.
Das berichtet Sportal.de. Was bitte soll das denn werden? Vielleicht ein paar Vorschläge: Vor der Auswärtsfahrt Zähne putzen. Alten schwangeren Damen den Sitzplatz im Raucherabteil anbieten. Und jeder nur ein Kreuz.
Urlaub beendet und einen allseitigen Saisonauftakt miterlebt. Allseitig vor allem in Sachen Reaktionen aller möglicher Fans. Vom direkten Wiederaufstieg war schon die Rede (nach dem ersten und zweiten Spieltag), ebenso wie vom Durchgereichtwerden und keiner sichtbaren Veränderung zum letzten Jahr (nach dem dritten Spieltag). In Sachen Hin und Her sowie dem typischen lausitzer Gemeckere also alles beim Alten. Immerhin scheint den Spielern die Arbeit aber wieder Spaß zu machen. Ist ja auch schonmal was. Und eigentlich ist es doch gut zu Wissen, dass man die üblichen Fanforen nach einer Niederlage wegen akuter Weltuntergangsstimmung weiterhin nicht anschauen braucht.
Ich gestehe mein Fehlverhalten ein, bereue aber nichts: Pünktlich zum Saisonstart geht es erst einmal in den unbedingt notwendigen Urlaub. Zum zweiten Heimspiel bin ich ja wieder da.
Kurz vor dem Beginn der Bundesliga-Saison gibt es beim FC Energie so einige Merkwürdigkeiten. Glücklicherweise betreffen diese nicht die Mannschaft direkt, so dass zumindest sportlich alles auf Kurs ist.
Gestern fand allerdings die Wahl der “Miss Energie” statt. Solche Veranstaltungen, bei denen leichtgekleidete junge Damen ihren Körper dem Wettbewerb stellen um mit eben jenem danach irgendetwas zu repräsentieren (in diesem Fall den FC Energie, was aber eigentlich Sache der Mannschaft wäre), sind ohnehin fragwürdig. Gewonnen hat nun Laura Noske, die sich laut ihrem MeinVZ-Profil wohl eher als Fan von Werder Bremen sieht.
Handelt es sich dabei nur um eine eigentlich unbedeutende Nebensache, sieht es bei der Sponsor-Frage schon anders aus. Die ‘Bild’ will erfahren haben, dass der angolanische Diamanten-Konzern Endiama ein Kandidat ist. Dieser spielt in dem recht schmutzigen Geschäft mit den funkelnden Steinchen allerdings in seiner Heimat wohl eine nicht gerade rühmliche Rolle. Zwar keine Verschlechterung gegenüber dem Klima-Killer Vattenfall, aber eben auch keine Verbesserung.
Das erste Auswärtsspiel der Saison in Magdeburg und die Berliner Jungz inklusive einiger assoziierter Truppenteile aus der Hauptstadt waren gleich mit einem ganz passablen Aufgebot dabei. Superstimmung, schöne Tore und ein standesgemäßes Ergebnis rechtfertigten die Auseinandersetzung mit langem Fußmarsch in Magdeburg und dem Berliner S-Bahn-Chaos.
Im Spiel lief einiges noch nicht so recht zusammen, was aber wohl normal sein dürfte bei einer neu zusammengestellten Mannschaft. Insbesondere die Herren Hirschfeld und Brzenska sollten vielleicht mal besprechen, wer wann was zu tun hat. Sonst sieht doch alles schon ganz ordentlich aus. Hervorzuheben sind vor allem der aufgerückte Nachwuchs, der sehr engagiert zur Sache geht, und natürlich Sergiu Radu, der eben für ganz besondere Tore gut ist. Warum also nicht einfach mal ganz optimistisch sein und das Finale in Berlin und die Meisterschaft als Ziel setzen? Zum Saison-Start darf man das einfach mal.
Los geht es also. Der Abstieg ist mental verkraftet und ich kann dem sogar einiges Positives abgewinnen. Immerhin ist die Chance auf Sonntagsspiele, die ich – im Gegensatz zu anderen Ansetzungen – meist recht problemlos besuchen kann, in der 2. Liga deutlich höher. Nun aber erstmal die erste Pokalrunde. Heute Abend die erste Konferenz in der Kneipe, morgen die erste Auswärtsfahrt nach Magdeburg. Ein recht guter Abschluss der Sommerpause.
In der Zwischenzeit hat sich auf Stehtribuene.de zwar nach außen nicht viel getan, ich habe aber viel im Hintergrund gewerkelt. So gab es ein komplettes Update des hoffnungslos veralteten Content Management Systems und einiges mehr, was das Bloggen angenehmer macht.
Ganz unaktiv war die Sommerpause auch nicht, immerhin betätigte sich der Fanclub Berliner Jungz am Fanturnier des FC Energie. Dort gab es ein wunderbares Abstaubertor zur 7:1-Führung von mir, aber letztlich verloren wir so einiges – sogar das Finale des Loser-Cups. Aber dabei sein ist ja alles.