Fakten!

26.11. 2008

Der Abstieg des FC Energie scheint ja für einige schon beschlossene Sache zu sein. Allerdings möchte ich mal in Erinnerung rufen, das die Situation vor genau einem Jahr bedeutend schlechter war:

Nach dem 14. Spieltag der Saison 2007/08:
8 Punkte und 6 Punkte Rückstand auf Platz 15.
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Nach dem 14. Spieltag der Saison 2008/09:
9 Punkte und 2 Punkte Rückstand auf Platz 15.
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Zack rein

24.11. 2008

Leider hat es der Treffer von Branco Jelic gegen den KSC nicht zum Tor der Woche geschafft. Trotzdem war es bisher das wohl schönste Tor, dass ich im Stadion miterlebt hab. Darum hier nochmal zur Erinnerung.

Blick von halbaußen

12.11. 2008

Christian Beeck hat sich gegenüber Bundesliga.de über die derzeitige Situation beim FC Energie geäußert. Ein solch sachlicher Blick auf die Geschehnisse, wie ihn der ehemalige Cottbuser Kapitän und heutige Sportdirektor des FC Union Berlin hat, würde einigen Fans durchaus guttun, auch wenn es nicht leicht fällt:

Das sind Situationen, die bei kleineren Vereinen immer wieder vorkommen. Cottbus ist nun mal ein kleiner Verein und nicht die Hochburg in der Bundesliga. Das ist kein unnormaler Zustand. Jetzt muss man mit den Mitteln, die man zur Verfügung hat, die richtigen Schlüsse ziehen.

Es sind erst zwölf Spieltage gespielt und die Chancen bestehen nach wie vor. Andere Mannschaften haben genau die gleichen Probleme: Sie treffen die Kiste nicht und bekommen hinten welche rein. Da steht Cottbus nicht alleine da. Dieses Spektakel und die Aufgeregtheit, die jetzt Drumherum herrschen, gehört zwar zum Geschäft dazu, aber ein bisschen Ruhe und Besonnenheit wäre mir lieber.

So gehts…

6.11. 2008

Wie schafft man es, trotz eines noch länger laufenden Vertrages und schlechter werdender Leistung, möglichst schnell einen Wechsel in eine besser dotierte Anstellung hinzubekommen. Igor Mitreski macht es vor: Nachdem das Team-Management klar gestellt hatte, Kritiken intern zu klären und nicht etwa über die Presse in die Welt zu posaunen, gibt man der größten deutschen Fußballzeitschrift ein Interview.

In diesem holt man einmal zum Rundumschlag gegen die sportliche Leitung aus, betont, dass man bereits Angebote aus diversen Ligen hatte bringt noch geschickt eine Summe ein, an der sich potenzielle neue Arbeitgeber orientieren können.

Das Ergebnis: Folgerichtig wurde Mitreski suspendiert, wird wohl im Winter ohne Probleme wechseln können und kann seinen Marktwert nicht mehr durch eine inzwischen weniger konstante Leistung schmälern.

Einfacher Auswärts

3.11. 2008

Wenn jemand so nett fragt und auch noch ein gutes Projekt betreibt, kann man kaum Nein sagen. Hiermit sei also auf das Portal IchFahrAuswaerts.de hingewiesen. Dabei handelt es sich um eine Mitfahrzentrale zu Fußballspielen. Der FC Energie ist derzeit noch recht schwach vertreten, aber das wird sich sicher auch noch ändern.

Erbärmlich

1.11. 2008

Es ist erbärmlich. Nicht etwa die Spielweise, der Tabellenplatz oder so etwas. Sondern das Auftreten einer angeblicher Fans. Wüstes Gezeter, weil nun auch noch gegen eine Mannschaft verloren wurde, die nur im UEFA-Cup spielt, weil sie die Qualifikation für die Champions League nicht geschafft hat. Dabei spielen wir immerhin gegen Schalke. Nürnberg, Rostock oder Dresden würden sicher gern tauschen.

Alte Männer

Die Sport-Offiziellen schaffen es tatsächlich, ihr eigenen Aktionen aufs Feinste zu torpedieren. Einerseits lässt man die Spieler und Schiedsrichter mit FARE-Aktionen gegen Rassismus werben. Gleichzeitig startet das Internationale Olympische Komitee einen neuen Vorstoß in Richtung 6+5-Regelung.

In den europäischen Top-Ligen ist es längst selbstverständlich, dass Mannschaften international zusammengesetzt sind. Beim FC Energie standen beispielsweise bei der Wahl zum Spieler des Jahres in den letzten Spielzeiten mit einer Ausnahme (Timo Rost) immer nichtdeutsche Profis ganz oben: Tomislav Piplica (Bosnien), Sergiu Radu (Rumänien), Mariusz Kukielka (Polen) oder Kevin McKenna (Kanada). Bei anderen Vereinen sieht es nicht anders aus.

Die alten Herren meinen hingegen, dass die Identifikation größer Wäre, wenn mehr Spieler der gleichen Nation auf dem Feld stehen. Der Masse der Fans wird also ein zumindest unterschwelliger Nationalismus unterstellt. Schon allein deshalb gilt es, diesem Bestreben entgegenzutreten.